{"id":35,"date":"2017-03-07T10:34:17","date_gmt":"2017-03-07T09:34:17","guid":{"rendered":"https:\/\/glockenverein-neuenkirchen.de\/?page_id=35"},"modified":"2019-02-06T08:46:44","modified_gmt":"2019-02-06T07:46:44","slug":"baugeschichte-der-kirche","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/glockenverein-neuenkirchen.de\/sv\/kirche-und-pfarrensemble\/pfarrkirche\/baugeschichte-der-kirche\/","title":{"rendered":"Kyrkans byggnadshistoria"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\" id=\"wpb-content-root\"><p>[vc_row type=&#8221;1&#8243;][vc_column width=&#8221;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Evangelische Pfarrkirche<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die erste namentliche Erw\u00e4hnung von \u201eNigenkerken\u201c\u00a0erfolgte mit der auf die Besitzungen des Klosters bezogene Urkunde vom 29. Juni 1285. Zu dieser Zeit d\u00fcrfte mit dem Bau der Kirche bereits begonnen worden sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bau der Kirche wurde in Bauabschnitten vollzogen. Der rechteckige Chor mit Kreuzgew\u00f6lbe geh\u00f6rt\u00a0noch in die Zeit des ausgehenden 13. Jahrhunderts. Er wurde wahrscheinlich errichtet, nachdem das Kloster Eldena das Dorf \u00fcbernommen hatte und Patronatsherr in Neuenkirchen geworden war. Das vermauerte Nordfenster zeigt die urspr\u00fcnglichen schmalen Fensterformen. J\u00fcnger sind Kirchenschiff, Sakristei und Turm, deren Baubeginn in das 14. Jahrhundert zur\u00fcckreicht. Der Turmoberbau wurde im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg zerst\u00f6rt, konnte aber 1694 im Fachwerkstil wieder aufgebaut werden.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8221;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8221;117&#8243; img_size=&#8221;large&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1149&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221;][\/vc_column][vc_column width=&#8221;3\/4&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h4>Priesterpforte<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ein besonders reizvolles Architekturdetail erweist sich die Mitte der 30er-Jahre des vorigen Jahrhunderts freigelegte Priesterpforte mit ihrem reichen Gew\u00e4ndeprofil aus glasierten und unglasierten Formsteinen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der S\u00fcdseite des Chores ist auch der Dachansatz eines alten Kapellenanbaues, der als \u201eKinder- oder Taufhaus\u201c bezeichnet wird, zu erkennen. Im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg wurde dieser Anbau zerst\u00f6rt und etwa 1651 abgebrochen.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;548&#8243; img_size=&#8221;large&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221;][\/vc_column][vc_column width=&#8221;3\/4&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h4>Kirchenschiff und Ostfenster<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Kirchenschiff ist &#8211; wie auch das Turmuntergeschoss &#8211; wahrscheinlich im 14. Jahrhundert angef\u00fcgt worden. Da das Kirchenschiff nicht wesentlich breiter ist als der Chor und etwa die gleiche H\u00f6he hat, ergibt sich ein geschlossener saalartiger Raum, der den Vorstellungen eines protestantischen Kirchenraumes sehr entgegenkommt. Der oberen Stockwerke des Turmes wurden 1694 wiedererrichtet nachdem auch sie im Verlaufe des gro\u00dfen Krieges zerst\u00f6rt worden waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine im Jahre 1651 von dem Greifswalder Glockengie\u00dfer Petrus gegossene kleine Glocke konnte erst in 1695 geweiht werden. Sie leistete ihren Dienst bis zum Jahr 1917, zersprang jedoch bei ihrer vom Stralsunder Regierungspr\u00e4sidenten angeordneten Abnahme.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das 1968 eingesetzte farbige Glasfenster \u00fcber dem Altar wurde von dem K\u00fcnstler <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lothar_Mannewitz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lothar Mannewitz<\/a>\u00a0geschaffen. Es entspricht dem von ihm geschaffenen Kirchenfenster in Alt-Strelitz und stellt die Sch\u00f6pfungsgeschichte (\u201eLobpreis der Sch\u00f6pfung\u201c Psalm 104) dar.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8221;vc_default&#8221; full_width=&#8221;stretch_row&#8221; bg_type=&#8221;image&#8221; parallax_style=&#8221;vcpb-default&#8221; bg_image_new=&#8221;id^1173|url^http:\/\/https:\/\/glockenverein-neuenkirchen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Gewoelbe_2017.jpg|caption^null|alt^null|title^Gewoelbe_2017|description^null&#8221; bg_image_repeat=&#8221;no-repeat&#8221; bg_img_attach=&#8221;fixed&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1508612621070{margin-bottom: 35px !important;}&#8221;][vc_column][vc_empty_space height=&#8221;450px&#8221;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;549&#8243; img_size=&#8221;large&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221;][\/vc_column][vc_column width=&#8221;3\/4&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h4>Ausmalungen<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das fr\u00fchere, in einem neogotischen Aufbau eingef\u00fcgte Altarbild h\u00e4ngt jetzt an der Nordwand des Chores. Es handelt sich um eine Kopie des Werkes eines niederl\u00e4ndischen Meisters und stellt die Anbetung der K\u00f6nige dar (Matt. 2, 1-12). Es soll fr\u00fcher in St. Nikolai, Greifswald gehangen haben. Der neogotische Aufbau wurde im Zusammenhang mit einer grundlegenden Umgestaltung des Kirchenschiffes entfernt und durch einen schlichteren Altar ersetzt. Die Gedenktafeln f\u00fcr die Gefallenen der beiden Weltkriege, die fr\u00fcher an der Chor-Nordwand hingen, wurden in die zu einer Mahnkapelle umgestaltete Sakristei verbracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die mittelalterliche Ausmalung ist gro\u00dfem Umfange erhalten geblieben und wurde 1968 freigelegt. Zu beiden Seiten des Triumphbogens, in den Gew\u00f6lbezwickeln des Kirchenschiffs sind fig\u00fcrliche Darstellungen aus dem 15. Jahrhundert erhalten geblieben. Es handelt um die Darstellung einer derben volkst\u00fcmlichen Warnung vor der Trunksucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Links ermuntern sich die Zecher gegenseitig: \u201eHer mit dem Napf!\u201c und \u201eGib her zum Trinken!\u201c Die beiden K\u00f6pfe rechts dienen als Sprecher f\u00fcr die Warnung vor solchem Treiben: \u201eSieh Dich vor, das rate ich\u201c &#8211; \u201eGie\u00df gut voll.\u201c &#8211; \u201eAch Gott lebe wohl\u201c. Geschrieben sind die Spr\u00fcche in der sogenannten Minuskelinschrift, wie man sie auch in den Stralsunder Kirchen findet.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;478&#8243; img_size=&#8221;large&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221;][\/vc_column][vc_column width=&#8221;3\/4&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h4>Orgel und Grabplatten<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Orgel wurde 1834 von J. Fr. Nerlich, Stralsund, gebaut und in den Jahren 1960\/61 von Barnim Gr\u00fcneberg in ihrem alten, romantischen Ton wiederhergestellt. Sie verf\u00fcgt \u00fcber 11 klingende Stimmen mit \u00fcber 600 Pfeifen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die mittelalterlichen Grabplatten im Turmraum gelten dem M\u00f6nch Jacobus Volquim aus Greifswald (1378), Hermann von Wampen (1383) und Petrus Warschow (1402 Bruchst\u00fcck).<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8221;1&#8243;][vc_column width=&#8221;1\/2&#8243;][vc_column_text] Evangelische Pfarrkirche Die erste namentliche Erw\u00e4hnung von \u201eNigenkerken\u201c\u00a0erfolgte mit der auf die Besitzungen des Klosters bezogene Urkunde vom 29. Juni 1285. Zu dieser Zeit d\u00fcrfte mit dem Bau der Kirche bereits begonnen worden sein. Der Bau der Kirche wurde in Bauabschnitten vollzogen. 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