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Die Geschichte des Vereins

Geschichte des Glockenvereins

Die Idee, einen Förderverein zur Mithilfe beim Sammeln von Spenden für neue Kirchenglocken zu gründen, treibt Bürgerinnen und Bürger von Neuenkirchen mindestens seit der Zeit um, als das Glockenamt der Pommerschen Evangelischen Kirche in Greifswald, die seinerzeitigen
(Stahl-)Glocken stilllegte. Die beiden Stahl- (Eisenhartguss)glocken, die 1922 an die Stelle der im Jahre 1917 vom Regierungspräsidium in Stralsund konfiszierten Bronzeglocken gehängt wurden, waren, wie das Glockenamt feststellte, stark korrodiert und stellten so ein hohes Sicherheitsrisiko dar.

Außerdem war festgestellt worden, dass sich in der Glockenstube ein doppelt abgestrebter Glockenstuhl in Bockstrebenbauweise befindet, welcher 2 Felder mit den lichten Maßen 138 und 118 aufweist. Die Querstabilität hatte Schaden genommen, nachdem ohne ersichtlichen Grund die wichtigen Kopfbänder entfernt worden waren. Als ungünstig für die Turmkonstruktion hatte sich erwiesen, dass später Zusatzstreben angebracht wurden und der Glockenstuhlobergurt mit der Raumdecke verkeilt worden war.

Vorgängerinnen der am 25. Februar 2005 abgenommenen Stahlglocken waren eine kleine Bronzeglocke aus dem Jahre 1651 gegossen in Greifswald, die im Jahre 1921 zersprang. Eine größere Glocke, gegossen 1847 in Stralsund, unterfiel dem Ablieferungsdekret des Jahres 1917.

Ende August 2002 hatten die beiden Stahlglocken aus Anlass einer Hochzeit letztmalig geläutet.